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Kies – ein ganz besonderes Gut!

Herausfordernd: Gewinnung des Baurohstoffs Kies

Kies ist der wichtigste heimische Baurohstoff. Das ist das Statement der Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in der gleichnamigen Studie (Commodity TopNews Nr. 62).

Doch die Gewinnung von Kies und anderen Baurohstoffen in Deutschland stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.
Der Grund: Kies ist aus geologischen Gründen seltener als Sand, der Bedarf aber weitaus höher – so Dr. Harald Elsner – Hauptautor der Studie.

Kies werde vor allem für die Betonproduktion benötigt. Bei allen Baurohstoffen, insbesondere aber bei Kies und auch gebrochenen Natursteinen (Schotter, Splitt) gebe es bereits seit einiger Zeit Versorgungsengpässe.

Elsner führt folgende Beispiele aus Deutschland an: Im Jahr 2016 traten erstmals in Hamburg, im Folgejahr dann auch im Ruhrgebiet Versorgungsengpässe bei Baurohstoffen für den Straßenbau auf. Diese weiteten sich im Jahr 2018 auf den Hochbau im Ruhrgebiet sowie in die Großräume Mannheim-Karlsruhe und Berlin/Potsdam aus. Mittlerweile werden auch in anderen Regionen, so z. B. in Teilen Niedersachsens und Bayerns, Aufträge für größere Baumaßnahmen nicht mehr angenommen, Stammkunden vorrangig versorgt und Kiesmengen nach Verfügbarkeit zugeteilt.

Erschwerend hinzu kommt, dass ein Großteil der Sand-, Kies- und Natursteinvorkommen Deutschlands für eine Kies-Gewinnung nicht genutzt werden könne, da sie durch konkurrierende Nutzungen wie nationale und europäische Wasser-, Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie überbaute Flächen nicht verfügbar sind. So seien bereits in Sachsen ca. 50 %, in Baden-Württemberg sogar rund 70 % der Landesfläche durch diese vorrangigen Nutzungen verplant und stünden für eine potenzielle Rohstoffgewinnung nicht zur Verfügung.

Zudem werde seit Jahren genehmigungsfähige Flächen für die Rohstoffgewinnung nicht in genügender Zahl und zudem nur sehr schleppend bereitgestellt. In mehreren Regionen Deutschlands läuft – so die Studie – in den nächsten Jahren die Produktion in bedeutenden Kiessand-Lagerstätten aus. Ersatzflächen werden jedoch von den zuständigen Regionalplanungsbehörden nicht in notwendigem Maße ausgewiesen, stattdessen anders überplant sowie laufende Genehmigungsverfahren vor allem auf kommunaler Ebene abgelehnt.

Ein Fazit der Studie: Kommt Kies zukünftig nur noch aus wenigen Abbaustellen, führt dies auch zu einer höheren Belastung für die dort lebende Bevölkerung und die Umwelt, zu höheren Preisen aufgrund der Transportentfernung sowie einer beschleunigten Auskiesung der wenigen genehmigten Abbauflächen.

Sand- und Kiesförderung mit einem Schrapper, Sieb, Betonmischer

Gut wenn man zum Abbau von Sand und Kies Experten an seiner Seite hat, die über die Möglichkeiten und Restriktionen bestens Bescheid wissen und – wie das niedersächsische Unternehmen STICHWEH – mit einem exzellenten Service die einwandfreie Gewinnung von Sand und Kies sicherstellen. STICHWEH bietet weltweit Anlagentechnik und Aufbereitungssysteme für die Steine- und Erdenindustrie: von der Sand- und Kiesgewinnung über die Förderung bis zur fachgerechten Klassifizierung.

Das Programm an Maschinen und Anlagen zur Sand- und Kiesgewinnung für den Weltmarkt umfasst Schrapperanlagen, Schöpfräder, Schwertwäschen, Siebmaschinen,  Setzmaschinen, Pumpen und Zyklone, und Komplett- und Sonderlösungen.

Mehr Info:

brg.bund.de

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